Infozentrale
auf dem Vollgut



Am Sudhaus 4
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Für die verschiedenen Akteure, Orte und Projekte auf dem Gelände und in den umliegenden Kiezen soll eine gemeinsame Plattform ins Leben gerufen werden — der KINDL KIEZ Verein.

In einem ersten Schritt haben sich die beteiligten Akteure zusammengefunden und in einem offenen Leitbildprozess gemeinsame Ziele und Werte definiert. Diese bilden die Ausgangslage für eine kommende Vereinssatzung aller Beteiligten. Der Verein und die Satzung ist als offener Prozess angelegt, dessen Umsetzung sich den aktuellen Entwicklungen und Bedürfnissen im Rahmen der gemeinsamen Werte und Ziele weiterhin anpasst.

Vorgeschichte

2016 wurden die bisherigen Nutzer des Areals durch die damals stellvertretende Vollgut UG eingeladen und kamen dabei das erste Mal zu einer gemeinsamen Kennenlernrunde zusammen. Zu der Zeit bestanden zwischen einigen Nutzern verschieden nachbarschaftlich und professionell ausgeprägte Beziehungen.

Seitdem kommen auf dem Gelände immer mehr neue Nutzer_innen und Akteur_innen hinzu.

In der folgenden Zeit entstand das Bedürfnis der Nutzer_innen und Akteur_innen einander kennenzulernen und sich miteinander zu vernetzen um gemeinsam den Weg der kommenden Entwicklung beschreiten zu können. Dabei stellte sich auch die Frage nach einer entsprechenden Rechtsform. Jedoch wusste man noch zu wenig übereinander und die Bedingungen, die dieses Gelände mit sich bringt. Aus diesem Grund wurde auf Vorschlag von Astrid Geiermann das Ansiedlungsmanagement Neukölln als Moderation dieses Prozesses in Vertretung durch Sabine Slapa hinzugezogen.

Der Weg zum Leitbild

Seit cirka 2 Jahren treffen sich in einem offen kommunizierten Beteiligungsprozess die unterschiedlichen Interessenten, Nutzer_innen und Akteur_innen um ihre Positionen und Bedürfnisse auszutauschen und in Form des KINDL Leitbildes zu artikulieren. Dabei wurde eine gemeinsame und offene, flexible Leit(bild)- oder auch Absichtserklärung erstellt, welche Ausgangspunkt und Grundlage für den nächsten Schritt der Gründung einer entsprechenden, räumlich verorteten Organisations- und Rechtsform sein sollte.

Wichtigster Wunsch aller Beteiligten war hierbei die Möglichkeit einer gemeinsamen institutionellen Räumlichkeit und Organisationsform um mit Hilfe dieses offenen Anlaufpunktes sich intern wie extern, sich auf und ausserhalb des Geländes mit allen Akteur_innen, aktuellen und zukünftigen Nutzer_innen sowie Interessierten, austauschen, vernetzen und verbinden zu können um zusammen Bedürfnisse, Notwendigkeiten und mögliche Maßnahmen formulieren und umsetzen zu können.

Infozentrale

Mit diesem Gedanken im Kopf trafen wir uns im weiteren Verlauf mit dem Fachgebiet und Studierenden des Natural Building Lab der TU Berlin, um Ihnen bei der inhaltlichen Ausrichtung einer angedachten 1:1 Realisierung eines gemeinsamen Studentenprojektes zu helfen, um aus dem angesammelten Wissen und Erfahrungen der letzten Jahre eine räumlich geeignete Grundlage für eine gemeinsame Kiezplattform zu entwickeln.

Das Ergebnis in Form der Infozentrale Berlin ist im Außenbereich auf der erhöhten Gärkeller Freifläche, zwischen dem KINDL Gebäude und der GoKartBahn, zu sehen.

Ziel ist es, einen offenen Anlauf- und Kommunikationsraum und damit Plattform für das Gelände und seine Umgebung zu entwickeln. Dieser Raum kann nach analoger, wie auch digitaler Anmeldung von allen Interessierten genutzt werden. Aktuelle Termine und Bekanntmachungen werden auf der Webseite der Infozentrale Berlin angekündigt.

Zukünftiger KINDL KIEZ Verein

Der KINDL KIEZ Verein soll als kommunikativ aktiver Teil und Anlaufpunkt des gemeinsamen KINDL- und VOLLGUT Leuchtturm- und Stadtteilprojektes sowohl in Richtung der Stiftung, der Nutzer_innen und Akteur_innen sowie des Kiezes kommunizieren, vermitteln, verbinden und agieren. Um gemeinsam die Möglichkeiten, Handlungsspielräume und künftigen Entwicklungsschritte auszuloten. Dabei wollen wir die bisherigen und dazukommenden Menschen mitnehmen um Gegenwart und Zukunft gemeinsam zu gestalten.

Daher an dieser Stelle der Vorschlag und Ankündigung des künftigen KINDL KIEZ e.V. Wir alle hoffen, dass wir damit ihr Interesse als bisherige oder auch künftige Nutzer_innen, Akteur_innen, Nachbar_innen, Interessierte gewinnen können bei uns mitzumachen und sich aktiv mit einzubringen.

In der Infozentrale liegen die Listen aus in denen Sie sich eintragen können, um entsprechende Informationen zum KINDL KIEZ Verein in Gründung, der INFOZENTRALE oder dem VOLLGUT zu erhalten oder auch einfach zum nächsten gemeinsamen Treffen eingeladen zu werden.

Eine Arbeitsgruppe hat ausgehend vom bisherigen KINDL Leitbild mehrere Punkte wie eine mögliche Vereinssatzung, Mitgliederformen und Arten der Beteiligung erarbeitet.

Diese möchten wir gerne mit allen Interessierten vom Gelände als auch des Kiezes gemeinsam besprechen und anpassen. Dazu sind weitere Informationsveranstaltungen zum Vorstellen und Besprechen dieser Punkte gedacht um gemeinsam zu den verschiedenen Möglichkeiten und Zielsetzungen des KINDL KIEZ Vereines zu gelangen. Gerne können Gedanken, Wünsche, Anregungen an kindlkiez@infozentrale.berlin geschickt werden. Wir freuen uns auf eine rege Beteiligung.

Leitbild

Wer sind wir? Als Nutzer_innen des Vollgut Areals, auf dem Gelände der ehemaligen KINDL-Brauerei und dem umlegenden KINDL Kiez sind wir unterschiedliche Interessengruppen - Unternehmen, am Standort Arbeitende und Wohnende.

Was für ein Ort wollen wir werden? Wir wollen ein experimenteller Ort des Wohnens, internationaler, gesellschaftlicher, nachhaltiger und künstlerisch-kultureller Zusammenarbeit sein - lokal und global eingebunden.

Wer wollen wir sein? Wir wollen ein interdisziplinärer Zusammenschluss von Akteur_innen werden, der umliegende Akteur_innen auf dem Gelände der ehemaligen KINDL-Brauerei und des ganzen umlegenden Kiezes einbindet und offen ist für alle Menschen und Projekte, die dieselben Werte teilen.

Wie wollen wir handeln? Wir schaffen transparente Strukturen sowohl nach innen als auch außen und handeln werteorientiert: Unsere Arbeitsweise und Angebote sollen kreativ, frei und experimentell; sozial, inklusiv, partizipativ, niederschwellig, Begegnung schaffend, solidarisch, gemeinwohlorientiert und interkulturell; aktivistisch und emanzipativ; vielfältig, dynamisch, wandlungsfähig und reflexiv sowie informativ, bildend und befähigend sein.

Wir arbeiten kreislauforientiert und der Selbstausbeutung entgegen - Wertschöpfung muss beteiligte Menschen und Projekte im Sinne einer wertschätzenden Honorierung der geleisteten Zusammenarbeit einbeziehen.

Anliegen, Ansätze und Ziele

An dieser Stelle wird die Analyse zum Leitbildprozess dargestellt. Innerhalb der verschiedenen Handlungs- und Themenfelder der beteiligten Akteure haben wir die Ziele, Anliegen und Ansätze betrachtet und definiert.
Wohnen
Ziele

  • Es soll Wohnraum zum Leben geschaffen und gesichert werden, der den Maximen einer hohen Lebensqualität und sozialen Preisgestaltung folgt.
  • Dabei sind Wohnen und Arbeiten durch experimentelle/modellhafte/innovative temporäre und dauerhafte Konzepte/Wohnformen miteinander zu verbinden, die das Wohnumfeld beachten und integrieren (Impact - proaktiv damit umgehen).
  • Die notwendige Infrastruktur muss bereitgestellt werden.


Anliegen und Ansätze

  • künftige Organisations- und Nutzungsformen klären und transparent machen
  • Möglichkeitsräume für das Wohnen erkennen und analysieren - Wohnort und -formen
  • Unterstützung bei der Einbindung und Öffnung des dritten Standorts
  • Nutzer der Eigentumsobjekte einbinden
Internationale Zusammenarbeit
Ziele

  • Auf Ebene der internationalen Zusammenarbeit sollen internationale Beziehungen aufgebaut bzw. stabilisiert und vertieft werden.
  • Inhärent ist ein Perspektivwechsel: lokale Strukturen sind in globale Zusammenhänge eingebettet, die spezifische Ansprüche an Kommunikation stellen bzw. des Handelns erfordern - diese sollen beachtet werden.


Anliegen und Ansätze

  • Sichtbarkeit und Transparenz nach innen und außen: ansässige Akteur*innen, Arbeitsinhalte, Netzwerkstrukturen
  • Analyse der Nutzer_innengruppen
Gesellschaftliche Zusammenarbeit
Ziele

  • Auf Ebene der gesellschaftlichen Zusammenarbeit sollen soziale Projekte und Trägerschaften auf die Stärkung der Inklusion und gesellschaftlichen Teilhabe vulnerabler bzw. marginalisierter Menschen zuarbeiten - Interkulturalität beachtend und befördernd.
  • Dabei ist die unmittelbare Verbindung/Öffnung in die Nachbarschaft bzw. den Kiez herzustellen bzw. zu sichern.


Anliegen

  • Sichtbarkeit und Austausch nach innen und außen: ansässige Akteur_innen aufzeigen, Arbeitsinhalte und Zielgruppen transparent machen
  • Akteur_innen vernetzen, Kommunikationsebene finden
  • Gestaltung des Außenraums
  • Sicherheit gewährleisten
  • Funktionen und Nutzer_innengruppen des Orts analysieren - Transit-, Lebens-, Aufenthaltsraum - Wen erreichen wir, wie?
  • Einbindung/Einladung der Nachbarschaft


Ansätze

  • Orientierungs-/Wegeleitsystem
  • Beleuchtung
  • (mehrsprachige) Angebote - „KINDL-Zeitung“, Kiez-Flohmarkt, Tag der offenen Tür
  • Ausbildungs-, Arbeits- und Praktikant_innenplätze schaffen
  • Fördermöglichkeiten prüfen
  • Einbezug umliegender Akteur_innen, z.B. Quartiersmanagement; Kiez-AG
Nachhaltige Zusammenarbeit
Ziele

  • Vor dem Hintergrund limitierter Ressourcen - über Materialitäten hinaus, also auf allen Ebenen der „Nachhaltigkeits-Triade“ sozialer, ökologischer und ökonomischer Faktoren - sind auf Ebene der nachhaltigen Zusammenarbeit eine veränderte kreislauforientierte Herangehensweise der Ressourcennutzung, ein nachhaltiger Umgang mit vorhandenen Ressourcen bzw. ein langfristiges und weitsichtiges Handeln von unten nach oben zu erreichen - so wie es jetzt läuft, kann es nicht weiter gehen!


Anliegen

  • Entwicklungsorte und Handlungsbedarfe auf dem Gelände sammeln - Entwicklungsmöglichkeiten aufzeigen - Notwendigkeiten ableiten - Kommunikation mit dem Eigentümer - Entscheidungswege prüfen ,Vertrags- und Eigentumsverhältnisse anpassen
  • Analyse der Akteur_innen, Bedarfe und Ressourcen - interner und externer Wissens- und Materialtransfer - Organisation der Partizipation - Zuständigkeiten festlegen/klären
  • Austauschprinzip als grundlegender Denk- und Handlungsansatz - Anreize zur Zusammenarbeit schaffen


Ansätze

  • Schwarzes Brett - on- und offline
  • Stammtisch/Treffen
  • Best-Practice-Beispiele recherchieren (andere Stiftungsobjekte)
Künstlerische und Kulturelle Zusammenarbeit
Ziele

  • Auf Ebene der künstlerischen und kulturellen Zusammenarbeit gilt es vielfältige Angebote zu schaffen, die mitgestaltet werden können.
  • Das Gelände soll als Veranstaltungsort Raum bieten und Zugang ermöglichen. Voraussetzungen für professionelle Kreativarbeit müssen geschaffen bzw. gesichert werden.


Anliegen

  • Sichtbarkeit und Austausch nach innen und außen: ansässige Akteur_innen aufzeigen, Angebote und Zielgruppen transparent machen
  • Angebotsmöglichkeiten und notwendige Bedingungen


Ansätze

  • Gemeinsamer Veranstaltungskalender - on- und offline
  • Schwarzes Brett
  • Recherche der Zielgruppen - Wen will ich, wen kann ich womit ansprechen?
  • Recherche vorhandener und ergänzender Angebote

Entwurf einer Vereinssatzung

KINDL KIEZ - Leitbild Präambel

Als Nutzer_innen des Vollgut Areals, auf dem Gelände der ehemaligen KINDL-Brauerei und dem umlegenden KINDL Kiez sind wir unterschiedliche Interessengruppen - Unternehmen, am Standort Arbeitende und Wohnende.

Wir wollen ein experimenteller Ort des Wohnens, internationaler, gesellschaftlicher, nachhaltiger und künstlerisch-kultureller Zusammenarbeit sein - lokal und global eingebunden.

Wir wollen ein interdisziplinärer Zusammenschluss von Akteur_innen werden, der umliegende Akteur_innen auf dem Gelände der ehemaligen KINDL-Brauerei und des ganzen umlegenden Kiezes einbindet und offen ist für alle Menschen und Projekte, die dieselben Werte teilen.

Wir schaffen transparente Strukturen sowohl nach innen als auch außen und handeln werteorientiert: Unsere Arbeitsweise und Angebote sollen kreativ, frei und experimentell; sozial, inklusiv, partizipativ, niederschwellig, Begegnung schaffend, solidarisch, gemeinwohlorientiert und interkulturell; aktivistisch und emanzipativ; vielfältig, dynamisch, wandlungsfähig und reflexiv sowie informativ, bildend und befähigend sein.

Wir arbeiten kreislauforientiert und der Selbstausbeutung entgegen - Wertschöpfung muss beteiligte Menschen und Projekte im Sinne einer wertschätzenden Honorierung der geleisteten Zusammenarbeit einbeziehen.


1 Name, Sitz, Geschäftsjahr

Kindl Kiez e.V. i.G. (in Gründung) ist der Verein der Mieter auf dem Grundbesitz der Terra Libra Immobilien GmbH.

Er soll in das Vereinsregister eingetragen werden und führt danach den Zusatz “e. V.“

Der Verein hat seinen Sitz in Berlin.

Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.


2 Zweck des Vereins

Der Zweck des Vereins ist die Bildung einer Plattform für die Mieter auf dem Grundbesitz der Terra Libra Immobilien GmbH und ihrer Nachbarschaft mit ihrer speziellen Mischung aus Kultur, sozialen Einrichtungen und produzierendem Gewerbe. Kontakt und Austausch zwischen den Mietern, sowie zum räumlichen Umfeld sollen gefördert und unterstützt werden. Der Verein soll die Interessen der Mitglieder und Mitwirkenden bündeln und nach außen vertreten.

Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.


3 Mittel des Vereins

Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Es darf keine Person durch Verwaltungsausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.


4 Mitgliedschaft

Der Verein besteht aus aktiven Mitgliedern, passiven Mitgliedern, Fördermitgliedern und Ehrenmitgliedern. Aktive Mitglieder wirken an der Erfüllung des Vereinszwecks aktiv mit; passive Mitglieder zahlen einen höheren Mitgliedsbeitrag als aktive Mitglieder. Aktive und passive Mitglieder haben volles Stimmrecht. Fördermitglieder unterstützen den Verein mit finanziellen Mitteln und haben kein Stimmrecht. Ehrenmitglieder sind Mitglieder des Vereins, die sich durch besondere Verdienste beim Erfüllen des Vereinszwecks ausgezeichnet haben. Diese werden vom Gesamtvorstand ernannt. Ehrenmitglieder genießen alle Rechte eines aktiven Mitgliedes ohne Beitragspflicht.

Mitglied des Vereins können pro bestehenden Mietvertrag auf dem Grundbesitz der Terra Libra Immobilien GmbH höchstens zwei natürliche Personen werden, die namentlich als Hauptmieter genannt sind.

Bei Vereinen oder Firmen und anderen Körperschaften, die in einem bestehenden Mietvertrag auf dem ehemaligen Kindl-Areal als Hauptmieter benannt sind, kann der jeweilige Mieter je zwei Vertreter bestimmen, die in dem Verein Mitglieder werden.

Jedes Mitglied kann zur Wahrung seiner Interessen eine stimmberechtigte Vertretung in die Vereinssitzungen entsenden, oder seine Stimme auf ein weiteres Vereinsmitglied übertragen, wenn er/sie nicht an einer Mitgliedervollversammlung teilnehmen kann. Voraussetzung ist eine schriftliche Erklärung des Mitglieds.

Die Mitgliedschaft im Verein setzt eine grundlegende Übereinstimmung mit den Zielen des Vereins voraus.

Der Antrag auf Mitgliedschaft ist in schriftlicher Form beim Vereinsvorstand abzugeben.

Über Aufnahmeanträge entscheidet der Vorstand nach billigendem Ermessen.

Die Vereinsmitgliedschaft endet durch Tod, Kündigung des Mietvertrages, durch Austritt oder durch Ausschluss aus dem Verein.

Der Austritt bedarf der Schriftform und ist an ein Vorstandsmitglied zu richten.

Der Ausschluss aus dem Verein kann nur auf einer ordentlichen Mitgliederversammlung mit den Stimmen von 2/3 der Vereinsmitglieder erfolgen.


5 Mitgliedsbeiträge

Von den Mitgliedern des Vereins wird ein Mitgliedsbeitrag erhoben.

Die Höhe und Fälligkeit der Mitgliedsbeiträge regelt eine Beitragsordnung, die von der Mitgliederversammlung beschlossen wird. Der Vorstand kann in besonderen Fällen Gebühren und Beiträge ganz oder teilweise erlassen oder stunden.


6 Organe des Vereins

Organe des Vereins sind die Mitgliederversammlung und der Vorstand.


7 Der Vorstand

Der Vorstand besteht aus dem Vorsitzenden, dem 2. Vorsitzenden, dem Kassier und dem Schriftführer.

Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung auf die Dauer von zwei Jahren gewählt; er bleibt jedoch solange im Amt bis eine Neuwahl erfolgt ist.


8 Mitgliederversammlung

Die ordentliche Mitgliederversammlung ist das höchste Organ des Vereins. Sie hat das ausschließliche Recht über inhaltliche Fragen des Vereins zu beraten und entsprechende Beschlüsse zu fassen.

Zu Ihren Aufgaben gehören die Wahl und Abwahl des Vorstands, die Entlastung des Vorstands, die Entgegennahme der Berichte des Vorstands, die Wahl der Kassenprüfer/innen sowie die Festsetzung von Beiträgen und deren Fälligkeiten.

Die ordentliche Mitgliederversammlung findet einmal jährlich statt. Außerdem muss eine Mitgliederversammlung einberufen werden, wenn das Interesse des Vereins es erfordert oder wenn mindestens 1/10 der Mitglieder die Einberufung schriftlich unter Angabe des Zwecks und der Gründe verlangt.

Die Einladung erfolgt spätestens 14 Tage vorher schriftlich durch den Vorstand mit Bekanntgabe der vorläufig festgelegten Tagesordnung.

Anträge der Mitglieder zur Tagesordnung sind spätestens 14 Tage vor der Mitgliederversammlung bei dem Vereinsvorstand schriftlich einzureichen.

Versammlungsleiter ist der 1. Vorsitzende und im Falle seiner Verhinderung der 2.

Sollten beide nicht anwesend sein, wird ein Versammlungsleiter von der Mitgliederversammlung gewählt. Soweit der Schriftführer nicht anwesend ist, wird auch dieser von der Mitgliederversammlung bestimmt.

Die Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht der Anzahl der erschienenen Mitglieder beschlussfähig. Zur Änderung der Satzung und des Vereinszwecks ist jedoch eine Mehrheit von ¾ der abgegebenen gültigen Stimmen erforderlich.

Die Mitgliederversammlung fasst ihre Beschlüsse mit einfacher Mehrheit. Die Beschlüsse der Mitgliederversammlung werden in einem Protokoll niedergelegt, das von zwei Vorstandsmitgliedern unterzeichnet wird.

Stimmenthaltungen und ungültige Stimmen bleiben außer Betracht. Bei Stimmengleichheit gilt der gestellte Antrag als abgelehnt.

Über die Beschlüsse der Mitgliederversammlung ist ein Protokoll aufzunehmen, das vom Versammlungsleiter und dem Schriftführer zu unterschreiben ist.


9 Auflösung des Vereins

Zur Auflösung des Vereins ist eine Mehrheit von 4/5 der abgegebenen gültigen Stimmen erforderlich.

Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall seines bisherigen Zwecks fällt das Vermögen des Vereins nach Erfüllung aller Verbindlichkeiten zu gleichen Teilen an XXX und XXX, die es ausschließlich und unmittelbar für gemeinnützige Zwecke zu verwenden haben.


Berlin, ____________
Unterschriften von mindestens sieben Mitgliedern, die an der Gründung des Vereins teilgenommen haben. (Die Unterschriften dürfen nicht auf einem gesonderten Blatt sein)

Entwurf einer Beitragsordnung

Die Mitgliederversammlung des Vereins hat am TT.MM.2019 folgende Beitragsordnung beschlossen:


1 Grundsatz

Diese Beitragsordnung ist nicht Bestandteil der Satzung. Sie regelt die Beitragsverpflichtungen der Mitglieder sowie die Gebühren und Umlagen. Sie kann nur von der Mitgliederversammlung des Vereins geändert werden.


2 Beschlüsse

Diese Beitragsordnung kann bei Notwendigkeit vom Vorstand per Beschluss geändert werden. Der Vorstand hat Änderungsbeschlüsse bezüglich dieser Satzung in der nächsten Mitgliederversammlung vorzulegen.


3 Beiträge

Alle Vereinsmitglieder zahlen einen Mitgliedsbeitrag. Der Mitgliedsbeitrag wird jährlich erhoben. Ehrenmitglieder sind von der Beitragszahlung befreit. Die Definition der Mitgliedschaft ergibt sich aus § X der Satzung des Vereins.

Die Beiträge werden jeweils zum ersten Werktag eines Jahres eingezogen. Das Mitglied erteilt dem Verein hierfür ein SEPA Lastschriftmandat.

Der jährliche Beitrag beträgt:
Aktive Mitglieder B. 50 €
Passive Mitglieder B. 80 €
Fördermitglieder B. 100 €
Ehrenmitglieder kostenfrei

Eine Aufnahmegebühr ist nicht zu entrichten.

Tritt ein neues Mitglied im Laufe eines Kalenderjahres dem Verein bei, so ist bei einem Beitritt vor dem 30.06. eines Jahres der volle Mitgliedsbeitrag zu entrichten, bei einem Beitritt nach dem 30.06. eines Jahres der hälftige Mitgliedsbeitrag.


4 Säumnis

Im Säumnisfall wird das Mitglied nach dreimonatigem Ausbleiben des Beitrags gemahnt. Zahlt ein Mitglied trotz zweifacher Mahnung (in Textform) oder länger als drei Monate den Beitrag nicht, so gilt nach Ablauf eines Monates nach der zweiten Mahnung die Nichtzahlung als Austritt. In der zweiten Mahnung ist auf die Folgen der Nichtzahlung hinzuweisen.


5 Spendenbescheinigung

Nach Ablauf eines Geschäftsjahres erhalten Nichtmitglieder und Mitglieder eine Bescheinigung über entrichtete Spenden.


6 Inkraftsetzung / Bekanntmachung

Diese Beitragsordnung wurde auf der Mitgliederversammlung des Vereins am XX.XX.2019 beschlossen und tritt am unmittelbar in Kraft.
Liebe Akteur_innen, aktuelle und zukünftige Nutzer_innen und Interessierte,

diese erarbeiteten Vorschläge sind das bisherige Ergebnis der KINDL KIEZ Verein - Arbeitsgruppe und dazu gedacht Sie mit euch zu besprechen. Dazu gehört sowohl die Ausrichtung des KINDL KIEZ Vereins, die in Form der dort vorangestellten Präambel aus dem fast zweijährigen KINDL Leitbildprozess hervorgegangen ist, als auch die sich daraus ableitende Vereinssatzung, sowie verschiedenartige Beitragsformen. Sie sind Vorschlag und Einladung zur offenen Diskussion. Wir hoffen auf eine rege Beteiligung.