Infozentrale
auf dem Vollgut



Am Sudhaus 3
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VOLLGUT / KINDL Akteure

AGORA COLLECTIVE - Center for Contemporary Practices

The Agora Collective - Berlin-based Center for Contemporary Practices - was originally founded in 2011 by a multidisciplinary team as an independent project space in Mittelweg, 50 Berlin. Since then, Agora expands its mission to be a place to conceive and experiment with models of working together; providing stable spaces for artists to engage within collaborative and community-based practices.

In 2017, the project has been totally relocated to the former Kindl-Brauerei Area in Rollbergstrasse / Am Südhaus, being proudly part of the Vollgutlage, the area acquired by the Swiss Foundation Edith Maryon. This 38.000 sq. meters area, located in the heart of Neukölln, has been secured for initiatives devoted to social, ecological, cultural and artistic projects.

Link Agora Collective

Artistania

Artistania ist ein gemeinnütziger Verein, dessen Anliegen die Förderung von künstlerischer Zusammenarbeit und künstlerischen Projekten zwischen Individuen mit unterschiedlichen kulturellen und sozialen Hintergründen ist. Dieses Anliegen soll durch das Bereitstellen von Räumlichkeiten, diversen technischen und ideellen Unterstützungen sowie durch die Gestaltung und Organisation von Projekten ermöglicht werden.

Seit Dezember 2014 arbeiten die Künstler und Mitglieder des Artistania e.V. gemeinschaftlich zusammen, um ein multidisziplinäres Kulturzentrum im leer stehenden Keller der "Kindl-Brauerei" in Neukölln, Berlin zu schaffen. Eine Gruppe von Menschen - darunter über 15 verschiedene Nationalitäten und im Alter von 19 bis 70 Jahren - schlossen sich zusammen, um einen unabhängigen Arbeitsraum zu schaffen, der unter dem Motto "learning by doing" steht.

Artistania

Berlin Global Village

Berlin Global Village hat sich im Februar 2011 gegründet und ist aus einer Initiative des Berliner Entwicklungspolitischen Ratschlags (BER) hervorgegangen. Durch die 40 Mitgliedsorganisationen ist der Verein Berlin Global Village ein Netzwerk von einzelnen kleinen Vereinen über größere Nichtregierungsorganisationen bis hin zu Dachverbänden. Diese sind selbst wiederum mit vielfältigen anderen Initiativen in der Stadt vernetzt, da sie eine Vielfalt von Themen bearbeiten, die für eine global gerechte Entwicklung relevant sind: Klima- und Ressourcengerechtigkeit, nachhaltige Ernährungssysteme, Arbeitsbedingungen in globalen Wertschöpfungsketten, globale Finanz- und Handelspolitik, Dekoloniale Erinnerungskultur und Antirassismus, Globales Lernen und Digitale Medien, Kommunale Entwicklungszusammenarbeit und vieles mehr.

Berlin Global Village

CRCLR - The CRCLR House is a Berlin based center for circular economy practices

Das CRCLR Haus ist ein Berliner Zentrum für die zirkuläre Wirtschaft. Wir haben es 2016 als erstes Zentrum der zirkulären Wirtschaft in Berlin gegründet. Wir laden interessierte Personen und Institutionen ein, um sich zu treffen, Ideen auszutauschen und gemeinsam an Projekten der zirkulären Wirtschaft zu arbeiten. Wir sind davon überzeugt, dass ein neuer, anderer Weg des Zusammenlebens und Zusammenarbeitens sowohl nötig als auch möglich ist.

Wir glauben auch, dass die Prinzipien der zirkulären Wirtschaft die Basis und Voraussetzung für ein solches neue System darstellen. In ihrem Kern ist die zirkuläre Wirtschaft ein neuer Weg, die Beziehungen zwischen Produzenten, Konsumenten, Märkten und natürlichen Ressourcen zu betrachten. Und weil man dadurch erkennt, dass alles einen Wert besitzt, wird gleichzeitig das Konzept von “Müll“ ad acta gelegt. Aus diesem Grund haben wir Berlins erstes Haus der zirkulären Wirtschaft (Circular Economy House) als Katalysator für diesen Wandel eröffnet.

CRCLR

Gesundheitskollektiv Berlin

Wir planen ein Sozial- und Gesundheitszentrum, in dem verschiedene Berufsgruppen zusammen mit den Menschen im Stadtteil für die Gestaltung gesundheitsförderlicher Lebenswelten eintreten. Gesundheit verstehen wir hierbei deutlich umfassender als dies im Allgemeinen der Fall ist. Nicht nur die medizinische Versorgung und individuelle Verhaltensweisen stehen hier im Mittelpunkt, sondern die gesellschaftlichen Bedingungen von Gesundheit - von der lokalen bis zur globalen Ebene.

Gesundheitskollektiv Berlin

Infozentrale Berlin

Die Infozentrale wurde als DesignBuild Projekt des Natural Building Labs von 36 ArchitekturstudentInnen geplant und wird aktuell als Baubude für das VOLLGUT-Areal in Berlin Neukölln realisiert. Im Rahmen des Projekts ist ein zirkuläres Gebäude aus Abfallstoffen entstanden, das versucht Lösungen für viele Zukunftsfragen des ressourcen-positiven Bauens in urbanen Räumen zu liefern. Ein Trägerrost aus Altholz bildet die Dachkonstruktion und repräsentiert den Kreislauf einer endlosen Nutzung. Die Wände bestehen aus einem Wandsystem aus Pappkartons und Plakaten, die als Upcycling mindestens ein Jahr halten sollen.

Die Infozentrale wird als Raum für Alle die einzelnen Akteure des VOLLGUT-Areals in Berlin Neukölln unter einem Dach vereinen und über aktuell laufende Prozesse und Planungen auf dem Areal informieren. Es soll der Vernetzung von Akteuren untereinander und mit der Nachbarschaft dienen.

Infozentrale Berlin

Kijufi - Landesverband Kinder- und Jugendfilm Berlin e.V.

Der digitale Wandel berührt unsere Gesellschaft tiefgreifend. Medienbildung verstehen wir daher ganzheitlich und untrennbar verbunden mit politischer und kultureller Bildung. Kijufi ermächtigt Kinder und Jugendliche, mit und durch Medien an gesellschaftlichen, sozialen und politischen Prozessen und Diskursen teilzuhaben. Wir zeigen ihnen, wie sie mündig, fair und auf kreative Art und Weise mitreden und damit Verantwortung übernehmen und Veränderung erreichen können.

Kijufi

KINDL - Zentrum für zeitgenössische Kunst

Mit dem KINDL - Zentrum für zeitgenössische Kunst ist in Berlin ein außergewöhnlicher Ausstellungsort entstanden. Seit 2016 werden in dem Gebäudekomplex der ehemaligen Kindl-Brauerei in Neukölln wichtige Positionen internationaler Gegenwartskunst gezeigt. Das Ausstellungsprogramm unter der künstlerischen Leitung von Andreas Fiedler umfasst mehrere große Ausstellungen pro Jahr und wird durch Veranstaltungen wie Künstlergespräche, Vorträge und Konzerte ergänzt. Bereits im ersten Jahr zählte der neue Kulturstandort über 30.000 Besucherinnen und Besucher.

KINDL - Zentrum für zeitgenössische Kunst

SchwuZ - Schwulenzentrum Berlin

Das SchwulenZentrum ist ein Ort großer Vielfalt - das betrifft sowohl unsere Gäste als auch das Programm! In den annähernd 40 Jahren seit seiner Gründung 1977 fand ein stetiges Hinterfragen und Weiterentwickeln der eigenen Werte & Verantwortungen statt. Schon immer eine Instanz des Aufbegehrens und der Emanzipation nicht-heteronormativer Lebensweisen, feiern wir hier heute zusammen als Männer und Frauen oder nichts von beidem, weiße oder Schwarze Queers, Queers of Color, trans*- oder inter*geschlechtliche Menschen, Lesben und Schwule, Bartmädchen, Tunten, Butches und Femmes, Personen mit und ohne Behinderungen, Migrant_innen, Junge und Alte und noch so viel mehr. Das SchwuZ ist ein offenes Haus für alle!

SchwuZ

Vollgutlager - Eventlocation Vollgutlager Berlin

Rauer Industriecharme meets Underground in der Alten Kindl Brauerei.

Den rauen Charakter einer Industrielocation gepaart mit Überresten einer kreativen Untergrundszene haben wir bewusst beibehalten. Dieses besondere Flair ist selbst in Berlin nahezu einzigartig. Auf feste Einbauten verzichten wir zu Gunsten einer flexiblen Veranstaltungsplanung. Durch ein modernes Heiz- und Lüftungssystem sind sowohl im Sommer wie im Winter Frischluft und angenehme Temperaturen auf die Gastsituation anpassbar. Der üppige Hygienebereich lässt Warteschlange der Vergangenheit angehören und unser gutes Netzwerk aus Eventdienstleistern gewährleistet eine professionelle und effiziente Planung, wenn Sie wünschen, aus einer Hand. Selbstverständlich steht es Ihnen aber frei, mit eigenen Partnern zu planen.

Vollgutlager Berlin

Vollguter Gemeinschaftsgarten

Der Vollgute Gemeinschaftsgarten wird initiiert und organisiert durch das in Neukölln ansässige Künstler-Kollektiv des Zuhause Vereins. Der Vollgute Gemeinschaftsgarten soll als Kooperative zwischen interessierten Einzelpersonen, Familien und Institutionen Ort eines offenen Miteinanders werden, in dem neben gärtnerischem Austausch auch andere Projekte und Experimente möglich sind. Es soll gemeinsam ein für alle Interessierten offenes, interkulturelles, intergenerationales und interaktives Angebot geschaffen werden: Einzelveranstaltungen wie Workshops, Vorträge, Info Kino und regelmäßige Möglichkeiten selbst handwerklich, gärtnerisch, künstlerisch oder in anderer Weise aktiv zu werden. Der Garten ist zur Zeit in der Entstehungsphase und es gibt viele Möglichkeiten sich einzubringen. Prinzipiell sollen alle Beete´und Einrichtungen gemeinschaftlich genutzt und in einem kooperativem Gruppenprozess entwickelt werden. Offenes Gartentreffen und Anmeldung immer Montags 15Uhr, Aktionstermine nach Absprache.

Vollguter Gemeinschaftsgarten

Zuhause Verein

Der Zuhause Verein versteht sich als ein freischaffendes Künstlerkollektiv.

Er vereint kreativ Schaffende aus verschiedenen Bereichen, wie etwa Bildende Künstler, Handwerker und Musiker. Dabei versucht der Verein, die Vereinsfläche gemeinschaftlich in der Form zu entwickeln, dass die Fläche den Künstlern_innen möglichst vielseitig und insgesamt kostengünstig zur Verfügung gestellt werden kann. Um dergestalt einen sich kontinuierlich verändernden Raum mit einem gesellschaftlichen Mehrwert zu kreieren. Basierend auf gegenseitiger Inspiration, Wissensweitergabe, Kooperationen und der Förderung von Synergieeffekten zwischen den Künstler_innen des Zuhause e.V. und deren unmittelbaren Lebenswelt sowie Umgebung. Der Verein schafft und ist dabei Freiraum zugleich. Er bildet eine Plattform, um Neues zu denken und umzusetzen.

Die Vorrangigen Ziele des Zuhause Vereins sind die Schaffung und Erhaltung kreativer Freiräume, die sowohl Laien als auch professionellen Künstler_innen einen finanziell erschwinglichen Einstieg in die Kunst und Kultur-Produktion ermöglichen. Langfristig soll hierbei in diesen Freiräumen nicht nur Kunstschaffenden sondern allen Teilen der Gesellschaft die Möglichkeit eines edukativen und interdisziplinären Austausches als auch Wirkens geboten werden. Der Zuhause Verein würde dabei gerne als eine Art Plattform diese als auch künftige Flächen auf dem Gelände weiter entwickeln und interessierten Menschen dort ein künstlerisch vielschichtiges Zuhause anbieten.

Zuhause Verein
KINDL KIEZ Akteure

Morus 14

Der gemeinnützige Verein MORUS 14 engagiert sich seit 2003 im Rollbergviertel von Berlin-Neukölln für Bildung, Integration und Gewaltprävention. Insbesondere setzt er sich sehr intensiv für die Förderung der Bildung und der Sozialkompetenz von Kindern und Jugendlichen ein.

Im Sozialraum Rollbergviertel leistet MORUS 14 durch regelmäßige Veranstaltungen, kontinuierliche Vernetzungsarbeit sowie durch Bildungsangebote und Mentoringprogramme einen nachhaltigen Beitrag zur sozialen Integration der Bewohner. Dabei beruht die Arbeit auf dem Prinzip der „gelebten Vielfalt“ und der alltäglichen Begegnungen. MORUS 14 fördert so die Sensibilisierung für jede Art von Diskriminierung oder Ausgrenzung, beispielsweise zwischen Geschlechtern, aufgrund des Alters oder der Kultur, einer Behinderung, der sexuellen Orientierung oder der Religion. MORUS 14 koordiniert fünf Mentoringprogramme mit circa 140 -150 Tandems sowie mehrere Gruppenangebote. Der Verein bietet die passende Unterstützung für Kinder bzw. Jugendliche jeder Altersgruppe, von der 1. Klasse bis zum Übergang in die berufliche Ausbildung oder ins Studium.

Morus 14

Nachbarschaftsheim Neukölln

Das Nachbarschaftsheim Neukölln ist ein Träger, der sich im Berliner Stadtteil Neukölln für die Bedarfe der Neuköllnerinnen und Neuköllner einsetzt. Das Herz des Trägers bildet das Haupthaus, das seit 1952 in der Schierker Straße am Körnerpark steht und ein offenes Haus für die Bewohnerinnen und Bewohner ist.

Die Angebote unseres Trägers sind breit gefächert, besteht vor allem aus Stadtteilzentren und reicht vom wöchentlichen Kiezcafé als Ort der Begegnung für alle, über vielfältige Freizeitaktivitäten für Kinder, Familien, Erwachsene und ältere Menschen, bis hin zu Patenschaftsprojekten für Geflüchtete, Unterstützung für Neuköllner Vereine und anderen Bildungs- und Beratungsangeboten.

Unsere Richtschnur sind die Wünsche und Bedürfnisse der Bewohner/innen im Kiez. Ihr Engagement und aktives Mitgestalten machen Vielfalt und Fülle der Angebote erst möglich. Gemeinsam mit ihnen versuchen wir, einen Beitrag zur Verbesserung der Lebensqualität zu leisten.

Nachbarschaftsheim Neukölln

OUTREACH - Mobile Jugendarbeit Berlin

OUTREACH Mobile Jugendarbeit Berlin unterbreitet in elf Berliner Stadtbezirken bzw. in 28 verschieden Sozialräumen Angebote für diejenigen Jugendlichen, die von der klassischen Jugendarbeit nicht erreicht werden. Die Angebotspalette orientiert sich an den Bedürfnissen der Jugendlichen und reicht von einem pädagogisch begleiteten Raumangebot über sportlich orientierte Aktivitäten und musisch-kreative Arbeit bis hin zu experimentellen Formen von Jugendarbeit.

Konzeptionelle Eckpunkte des Projektes Outreach - Mobile und sozialräumlich orientierte Jugendarbeit ist ein Konzept, das unterschiedliche Ansätze und Methoden in der Jugendarbeit miteinander verknüpft, und damit zu einem neuen und eigenständigen Ansatz in der Jugendarbeit in Berlin beigetragen hat. Mobile Jugendarbeit bedeutet in erster Linie eine praktische Hinwendung zu den Orten an denen sich Jugendliche auch tatsächlich aufhalten. Das sind Parks und Straßen oder allgemein gesprochen: der öffentliche Raum. Sozialraumorientierung in der Jugendarbeit meint eine Konzentration auf den Nahbereich der Jugendlichen, oder besser den Wohnbereich, die Nachbarschaft, den Kiez. Zur Zeit existiert das Projekt Outreach in elf Berliner Bezirken.

OUTREACH - Mobile Jugendarbeit Berlin

Quartiersmanagement Flughafenstrasse

Das Quartiersbüro in der Erlanger Straße 13 ist der Arbeitsort des Quartiersmanagements Flughafenstraße im Gebiet. Das Vor-Ort-Büro des Quartiersmanagements ist Anlaufstelle für alle, die in Bezug auf das Zusammenleben im Kiez Ideen oder Anregungen haben. Das QM-Team versucht, gemeinsam mit möglichst vielen Beteiligten Verbesserungen für den Stadtteil auf den Weg zu bringen.

Das Stadtviertel zwischen Karl-Marx-Straße, Hermannstraße und dem ehemaligen Kindl-Brauerei-Gelände ist seit 2005 eines von 34 Berliner Quartiersmanagementgebieten. Aufgabe des Quartiersmanagements ist es, bereits bestehende Aktivitäten und Initiativen im Kiez zu bündeln und im Gespräch mit Bewohner*innen, Gewerbetreibenden, Hauseigentümer*innen sowie mit der Lokalpolitik und Verwaltung herauszufinden, was dem Gebiet noch fehlt. Die Umsetzung neuer Ideen unterstützt das Quartiersmanagement, indem es Partner*innen ins Boot holt und Finanzierungsmöglichkeiten aufspürt.

Quartiersmanagement Flughafenstrasse

Quartiersmanagement Rollbergsiedlung

Entstehung - Die Rollberg-Siedlung ist ein Wohnquartier mitten in Nord-Neukölln - zentral gelegen und dennoch ruhig. Die Siedlung wird im Westen von der Hermannstraße, im Osten von der Bornsdorfer Straße, im Norden von der Rollbergstraße und im Süden vom Mittelweg begrenzt. Eine hervorragende Verkehrsanbindung sowie sehr gute Einkaufsmöglichkeiten in der angrenzenden Karl-Marx- und Hermannstraße zählen zu den Standortvorteilen der Siedlung

Arbeiten für den Rollberg - Seit 1998 konnten durch die verschiedensten Maßnahmen befristete Arbeitsplätze geschaffen werden, die überwiegend der Siedlung zugute kommen. Die entsprechenden Projekte arbeiten vorwiegend im Wohnumfeld, in der sozialen Beratung und Betreuung sowie bei der Unterstützung des nachbarschaftlichen und kulturellen Lebens.

Quartiersmanagement Rollbergsiedlung
Die Akteure, die Beschreibungen und Verlinkungen werden ebenfalls wie alle weiteren Informationen schrittweise ergänzt. Schreibt uns gerne an post@infozentrale.berlin, wenn ihr hier als VOLLGUT / KINDL oder KINDL KIEZ Akteur samt Text und Beschreibung verlinkt werden wollt oder ihr gerne etwas an den bestehenden Informationen ändern möchtet.

Alternativ stehen uns mit eurer Hilfe die wöchentlichen Nutzerrunden Donnerstags 17.30 Uhr in der Infozentrale zur Verfügung. Sprecht uns gerne an und helft uns dabei. Wir freuen uns über jede helfende Hand und gemeinschaftliche Unterstützung.

Entwicklungsprozess KINDL Leitbild

2016 wurden die bisherigen Nutzer des Areals durch die damals stellvertretende Vollgut UG eingeladen und kamen dabei das erste Mal zu einer gemeinsamen Kennenlernrunde zusammen. Zu der Zeit bestanden zwischen einigen Nutzern verschieden nachbarschaftlich und professionell ausgeprägte Beziehungen.

Seitdem kommen auf dem Gelände immer mehr neue Nutzer_innen und Akteur_innen hinzu.

In der folgenden Zeit entstand das Bedürfnis der Nutzer_innen und Akteur_innen einander kennenzulernen und sich miteinander zu vernetzen um gemeinsam den Weg der kommenden Entwicklung beschreiten zu können. Dabei stellte sich auch die Frage nach einer entsprechenden Rechtsform. Jedoch wusste man noch zu wenig übereinander und die Bedingungen, die dieses Gelände mit sich bringt. Aus diesem Grund wurde auf Vorschlag von Astrid Geiermann das Ansiedlungsmanagement Neukölln als Moderation dieses Prozesses in Vertretung durch Sabine Slapa hinzugezogen.

KINDL Leitbildprozess

Seit cirka 2 Jahren treffen sich in einem offen kommunizierten Beteiligungsprozess die unterschiedlichen Interessenten, Nutzer_innen und Akteur_innen um ihre Positionen und Bedürfnisse auszutauschen und in Form des KINDL Leitbildes zu artikulieren. Dabei wurde eine gemeinsame und offene, flexible Leit(bild)- oder auch Absichtserklärung erstellt, welche Ausgangspunkt und Grundlage für den nächsten Schritt der Gründung einer entsprechenden, räumlich verorteten Organisations- und Rechtsform sein sollte.

Wichtigster Wunsch aller Beteiligten war hierbei die Möglichkeit einer gemeinsamen institutionellen Räumlichkeit und Organisationsform um mit Hilfe dieses offenen Anlaufpunktes sich intern wie extern, sich auf und ausserhalb des Geländes mit allen Akteur_innen, aktuellen und zukünftigen Nutzer_innen sowie Interessierten, austauschen, vernetzen und verbinden zu können um zusammen Bedürfnisse, Notwendigkeiten und mögliche Maßnahmen formulieren und umsetzen zu können.

Infozentrale Berlin

Mit diesem Gedanken im Kopf trafen wir uns im weiteren Verlauf mit dem Fachgebiet und Studierenden des Natural Building Lab der TU Berlin, um Ihnen bei der inhaltlichen Ausrichtung einer angedachten 1:1 Realisierung eines gemeinsamen Studentenprojektes zu helfen, um aus dem angesammelten Wissen und Erfahrungen der letzten Jahre eine räumlich geeignete Grundlage für eine gemeinsame Kiezplattform zu entwickeln.

Das Ergebnis in Form der Infozentrale Berlin ist im Außenbereich auf der erhöhten Gärkeller Freifläche, zwischen dem KINDL Gebäude und der GoKartBahn, zu sehen.

Ziel ist es, einen offenen Anlauf- und Kommunikationsraum und damit Plattform für das Gelände und seine Umgebung zu entwickeln. Dieser Raum kann nach analoger, wie auch digitaler Anmeldung von allen Interessierten genutzt werden. Aktuelle Termine und Bekanntmachungen werden auf der Webseite der Infozentrale Berlin angekündigt.

KINDL KIEZ Verein

Nun zu der dazugehörigen Organisations- und Rechtsform dieses Raumes und aller bisherigen und dazukommenden Beteiligten. Eine Arbeitsgruppe hat ausgehend vom bisherigen KINDL Leitbild mehrere Punkte wie eine mögliche Vereinssatzung, Mitgliederformen, Arten der Beteiligung, etc. erarbeitet.

Diese möchten wir gerne mit allen Interessierten vom Gelände als auch des Kiezes gemeinsam besprechen und anpassen. Dazu ist der 21. Januar um 18 Uhr für eine entsprechende Informationsveranstaltung zum Vorstellen und Besprechen dieser Punkte gedacht um gemeinsam zu den verschiedenen Möglichkeiten und Zielsetzungen des KINDL KIEZ Vereines zu gelangen. Gerne können Gedanken, Wünsche, Anregungen an kindlkiez@infozentrale.berlin geschickt werden. Wir freuen uns auf eine rege Beteiligung.

Zielsetzung INFOZENTRALE und KINDL KIEZ Verein

Wir hoffen als kommunikativ aktiver Teil und Anlaufpunkt des gemeinsamen KINDL- und VOLLGUT Leuchtturm- und Stadtteilprojektes sowohl in Richtung der Stiftung, der Nutzer_innen und Akteur_innen sowie des Kiezes kommunizieren, vermitteln, verbinden und agieren zu können. Um gemeinsam die Möglichkeiten, Handlungsspielräume und künftigen Entwicklungsschritte auszuloten. Dabei wollen wir die bisherigen und dazukommenden Menschen mitnehmen um Gegenwart und Zukunft gemeinsam zu gestalten.

Daher hier nun der Vorschlag und Ankündigung des künftigen KINDL KIEZ e.V. Wir alle hoffen, dass wir damit ihr Interesse als bisherige oder auch künftige Nutzer_innen, Akteur_innen, Nachbar_innen, Interessierte gewinnen können bei uns mitzumachen und sich aktiv mit einzubringen.

In der Infozentrale liegen die Listen aus in denen Sie sich eintragen können, um entsprechende Informationen zum KINDL KIEZ Verein in Gründung, der INFOZENTRALE oder dem VOLLGUT zu erhalten oder auch einfach zum nächsten gemeinsamen Treffen eingeladen zu werden.

Leitbildentwicklung KINDL

Aufbau und Zusammensetzung

Übergeordnet werden strategische Entwicklungsziele und Leitbildsätze formuliert → Wo wollen wir hin?


Schematischer Aufbau

KINDL Leitbild
Strategische Entwicklungsziele
Themenfelder
Maßnahmenkatalog
Inhaltliches Vorgehen

KINDL Leitbild aus den Strategischen Entwicklungszielen ableiten
Maßnahmenkatalog aus der SWOT Analyse der Themenfelder ableiten


KINDL Leitbild / Strategische Entwicklungsziele

KINDL LB Fragestellung: Wer sind wir?

Als Nutzer_innen des Vollgut Areals, auf dem Gelände der ehemaligen KINDL-Brauerei und dem umlegenden KINDL Kiez sind wir unterschiedliche Interessengruppen - Unternehmen, am Standort Arbeitende und Wohnende.

KINDL LB Fragestellung: Was für ein Ort wollen wir werden?

Wir wollen ein experimenteller Ort des Wohnens, internationaler, gesellschaftlicher, nachhaltiger und künstlerisch-kultureller Zusammenarbeit sein - lokal und global eingebunden.

KINDL LB Fragestellung: Wer wollen wir sein?

Wir wollen ein interdisziplinärer Zusammenschluss von Akteur_innen werden, der umliegende Akteur_innen auf dem Gelände der ehemaligen KINDL-Brauerei und des ganzen umlegenden Kiezes einbindet und offen ist für alle Menschen und Projekte, die dieselben Werte teilen.

KINDL LB Fragestellung: Wie wollen wir handeln?

Wir schaffen transparente Strukturen sowohl nach innen als auch außen und handeln werteorientiert: Unsere Arbeitsweise und Angebote sollen kreativ, frei und experimentell; sozial, inklusiv, partizipativ, niederschwellig, Begegnung schaffend, solidarisch, gemeinwohlorientiert und interkulturell; aktivistisch und emanzipativ; vielfältig, dynamisch, wandlungsfähig und reflexiv sowie informativ, bildend und befähigend sein.

Wir arbeiten kreislauforientiert und der Selbstausbeutung entgegen - Wertschöpfung muss beteiligte Menschen und Projekte im Sinne einer wertschätzenden Honorierung der geleisteten Zusammenarbeit einbeziehen.


Handlungsfelder


Handlungsfeld 1 - Wohnen


Handlungsfeldziele 1 - Wohnen

Es soll Wohnraum zum Leben geschaffen und gesichert werden, der den Maximen einer hohen Lebensqualität und sozialen Preisgestaltung folgt.

Dabei sind Wohnen und Arbeiten durch experimentelle/modellhafte/innovative temporäre und dauerhafte Konzepte/Wohnformen miteinander zu verbinden, die das Wohnumfeld beachten und integrieren (Impact - proaktiv damit umgehen).

Die notwendige Infrastruktur muss bereitgestellt werden.


Handlungsbedarfe 1 - Wohnen

künftige Organisations- und Nutzungsformen klären und transparent machen

Möglichkeitsräume für das Wohnen erkennen und analysieren - Wohnort und -formen

Unterstützung bei der Einbindung und Öffnung des dritten Standorts

Nutzer der Eigentumsobjekte einbinden


Handlungsfeld 2 - Internationale Zusammenarbeit


Handlungsfeldziele 2 - Internationale Zusammenarbeit

Auf Ebene der internationalen Zusammenarbeit sollen internationale Beziehungen aufgebaut bzw. stabilisiert und vertieft werden.

Inhärent ist ein Perspektivwechsel: lokale Strukturen sind in globale Zusammenhänge eingebettet, die spezifische Ansprüche an Kommunikation stellen bzw. des Handelns erfordern - diese sollen beachtet werden.


Handlungsbedarfe 2 - Internationale Zusammenarbeit

Sichtbarkeit und Transparenz nach innen und außen: ansässige Akteur*innen, Arbeitsinhalte, Netzwerkstrukturen

Analyse der Nutzer_innengruppen


Handlungsfeld 3 - Gesellschaftliche Zusammenarbeit


Handlungsfeldziele 3 - Gesellschaftliche Zusammenarbeit

Auf Ebene der gesellschaftlichen Zusammenarbeit sollen soziale Projekte und Trägerschaften auf die Stärkung der Inklusion und gesellschaftlichen Teilhabe vulnerabler bzw. marginalisierter Menschen zuarbeiten - Interkulturalität beachtend und befördernd.

Dabei ist die unmittelbare Verbindung/Öffnung in die Nachbarschaft bzw. den Kiez herzustellen bzw. zu sichern.


Handlungsbedarfe 3 - Gesellschaftliche Zusammenarbeit

Sichtbarkeit und Austausch nach innen und außen: ansässige Akteur_innen aufzeigen, Arbeitsinhalte und Zielgruppen transparent machen

Akteur_innen vernetzen, Kommunikationsebene finden

Gestaltung des Außenraums

Sicherheit gewährleisten

Funktionen und Nutzer_innengruppen des Orts analysieren - Transit-, Lebens-, Aufenthaltsraum - Wen erreichen wir, wie?

Einbindung/Einladung der Nachbarschaft


Handlungsmaßnahmen 3 - Gesellschaftliche Zusammenarbeit

Orientierungs-/Wegeleitsystem

Beleuchtung

(mehrsprachige) Angebote - „KINDL-Zeitung“, Kiez-Flohmarkt, Tag der offenen Tür

Ausbildungs-, Arbeits- und Praktikant_innenplätze schaffen

Fördermöglichkeiten prüfen

Einbezug umliegender Akteur_innen, z.B. Quartiersmanagement; Kiez-AG


Handlungsfeld 4 - Nachhaltige Zusammenarbeit


Handlungsfeldziele 4 - Nachhaltige Zusammenarbeit

Vor dem Hintergrund limitierter Ressourcen - über Materialitäten hinaus, also auf allen Ebenen der „Nachhaltigkeits-Triade“ sozialer, ökologischer und ökonomischer Faktoren - sind auf Ebene der nachhaltigen Zusammenarbeit eine veränderte kreislauforientierte Herangehensweise der Ressourcennutzung, ein nachhaltiger Umgang mit vorhandenen Ressourcen bzw. ein langfristiges und weitsichtiges Handeln von unten nach oben zu erreichen - so wie es jetzt läuft, kann es nicht weiter gehen!


Handlungsbedarfe 4 - Nachhaltige Zusammenarbeit

Entwicklungsorte und Handlungsbedarfe auf dem Gelände sammeln - Entwicklungsmöglichkeiten aufzeigen - Notwendigkeiten ableiten - Kommunikation mit dem Eigentümer - Entscheidungswege prüfen ,Vertrags- und Eigentumsverhältnisse anpassen

Analyse der Akteur_innen, Bedarfe und Ressourcen - interner und externer Wissens- und Materialtransfer - Organisation der Partizipation - Zuständigkeiten festlegen/klären

Austauschprinzip als grundlegender Denk- und Handlungsansatz - Anreize zur Zusammenarbeit schaffen


Handlungsmaßnahmen 4 - Nachhaltige Zusammenarbeit

Schwarzes Brett - on- und offline

Stammtisch/Treffen

Best-Practice-Beispiele recherchieren (andere Stiftungsobjekte)


Handlungsfeld 5 - Künstlerische und Kulturelle Zusammenarbeit


Handlungsfeldziele 5 - Künstlerische und Kulturelle Zusammenarbeit

Auf Ebene der künstlerischen und kulturellen Zusammenarbeit gilt es vielfältige Angebote zu schaffen, die mitgestaltet werden können.

Das Gelände soll als Veranstaltungsort Raum bieten und Zugang ermöglichen. Voraussetzungen für professionelle Kreativarbeit müssen geschaffen bzw. gesichert werden.


Handlungsbedarfe 5 - Künstlerische und Kulturelle Zusammenarbeit

Sichtbarkeit und Austausch nach innen und außen: ansässige Akteur_innen aufzeigen, Angebote und Zielgruppen transparent machen

Angebotsmöglichkeiten und notwendige Bedingungen


Handlungsmaßnahmen 5 - Künstlerische und Kulturelle Zusammenarbeit

Gemeinsamer Veranstaltungskalender - on- und offline

Schwarzes Brett

Recherche der Zielgruppen - Wen will ich, wen kann ich womit ansprechen?

Recherche vorhandener und ergänzender Angebote

Entwurf einer KINDL KIEZ Vereinssatzung

(Präambel vorschalten: könnte das Kindl-Areal beschreiben oder eine Abwandlung oder das Leitbild selbst sein)

KINDL KIEZ - Leitbild Präambel

Als Nutzer_innen des Vollgut Areals, auf dem Gelände der ehemaligen KINDL-Brauerei und dem umlegenden KINDL Kiez sind wir unterschiedliche Interessengruppen - Unternehmen, am Standort Arbeitende und Wohnende.

Wir wollen ein experimenteller Ort des Wohnens, internationaler, gesellschaftlicher, nachhaltiger und künstlerisch-kultureller Zusammenarbeit sein - lokal und global eingebunden.

Wir wollen ein interdisziplinärer Zusammenschluss von Akteur_innen werden, der umliegende Akteur_innen auf dem Gelände der ehemaligen KINDL-Brauerei und des ganzen umlegenden Kiezes einbindet und offen ist für alle Menschen und Projekte, die dieselben Werte teilen.

Wir schaffen transparente Strukturen sowohl nach innen als auch außen und handeln werteorientiert: Unsere Arbeitsweise und Angebote sollen kreativ, frei und experimentell; sozial, inklusiv, partizipativ, niederschwellig, Begegnung schaffend, solidarisch, gemeinwohlorientiert und interkulturell; aktivistisch und emanzipativ; vielfältig, dynamisch, wandlungsfähig und reflexiv sowie informativ, bildend und befähigend sein.

Wir arbeiten kreislauforientiert und der Selbstausbeutung entgegen - Wertschöpfung muss beteiligte Menschen und Projekte im Sinne einer wertschätzenden Honorierung der geleisteten Zusammenarbeit einbeziehen.


1 Name, Sitz, Geschäftsjahr

Kindl Kiez e.V. i.G. (in Gründung) ist der Verein der Mieter auf dem Grundbesitz der Terra Libra Immobilien GmbH.

Er soll in das Vereinsregister eingetragen werden und führt danach den Zusatz “e. V.“

Der Verein hat seinen Sitz in Berlin.

Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.


2 Zweck des Vereins

Der Zweck des Vereins ist die Bildung einer Plattform für die Mieter auf dem Grundbesitz der Terra Libra Immobilien GmbH und ihrer Nachbarschaft mit ihrer speziellen Mischung aus Kultur, sozialen Einrichtungen und produzierendem Gewerbe. Kontakt und Austausch zwischen den Mietern, sowie zum räumlichen Umfeld sollen gefördert und unterstützt werden. Der Verein soll die Interessen der Mitglieder und Mitwirkenden bündeln und nach außen vertreten.

Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.


3 Mittel des Vereins

Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Es darf keine Person durch Verwaltungsausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.


4 Mitgliedschaft

Der Verein besteht aus aktiven Mitgliedern, passiven Mitgliedern, Fördermitgliedern und Ehrenmitgliedern. Aktive Mitglieder wirken an der Erfüllung des Vereinszwecks aktiv mit; passive Mitglieder zahlen einen höheren Mitgliedsbeitrag als aktive Mitglieder. Aktive und passive Mitglieder haben volles Stimmrecht. Fördermitglieder unterstützen den Verein mit finanziellen Mitteln und haben kein Stimmrecht. Ehrenmitglieder sind Mitglieder des Vereins, die sich durch besondere Verdienste beim Erfüllen des Vereinszwecks ausgezeichnet haben. Diese werden vom Gesamtvorstand ernannt. Ehrenmitglieder genießen alle Rechte eines aktiven Mitgliedes ohne Beitragspflicht.

Mitglied des Vereins können pro bestehenden Mietvertrag auf dem Grundbesitz der Terra Libra Immobilien GmbH höchstens zwei natürliche Personen werden, die namentlich als Hauptmieter genannt sind.

Bei Vereinen oder Firmen und anderen Körperschaften, die in einem bestehenden Mietvertrag auf dem ehemaligen Kindl-Areal als Hauptmieter benannt sind, kann der jeweilige Mieter je zwei Vertreter bestimmen, die in dem Verein Mitglieder werden.

Jedes Mitglied kann zur Wahrung seiner Interessen eine stimmberechtigte Vertretung in die Vereinssitzungen entsenden, oder seine Stimme auf ein weiteres Vereinsmitglied übertragen, wenn er/sie nicht an einer Mitgliedervollversammlung teilnehmen kann. Voraussetzung ist eine schriftliche Erklärung des Mitglieds.

Die Mitgliedschaft im Verein setzt eine grundlegende Übereinstimmung mit den Zielen des Vereins voraus.

Der Antrag auf Mitgliedschaft ist in schriftlicher Form beim Vereinsvorstand abzugeben.

Über Aufnahmeanträge entscheidet der Vorstand nach billigendem Ermessen.

Die Vereinsmitgliedschaft endet durch Tod, Kündigung des Mietvertrages, durch Austritt oder durch Ausschluss aus dem Verein.

Der Austritt bedarf der Schriftform und ist an ein Vorstandsmitglied zu richten.

Der Ausschluss aus dem Verein kann nur auf einer ordentlichen Mitgliederversammlung mit den Stimmen von 2/3 der Vereinsmitglieder erfolgen.


5 Mitgliedsbeiträge

Von den Mitgliedern des Vereins wird ein Mitgliedsbeitrag erhoben.

Die Höhe und Fälligkeit der Mitgliedsbeiträge regelt eine Beitragsordnung, die von der Mitgliederversammlung beschlossen wird. Der Vorstand kann in besonderen Fällen Gebühren und Beiträge ganz oder teilweise erlassen oder stunden.


6 Organe des Vereins

Organe des Vereins sind die Mitgliederversammlung und der Vorstand.


7 Der Vorstand

Der Vorstand besteht aus dem Vorsitzenden, dem 2. Vorsitzenden, dem Kassier und dem Schriftführer.

Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung auf die Dauer von zwei Jahren gewählt; er bleibt jedoch solange im Amt bis eine Neuwahl erfolgt ist.


8 Mitgliederversammlung

Die ordentliche Mitgliederversammlung ist das höchste Organ des Vereins. Sie hat das ausschließliche Recht über inhaltliche Fragen des Vereins zu beraten und entsprechende Beschlüsse zu fassen.

Zu Ihren Aufgaben gehören die Wahl und Abwahl des Vorstands, die Entlastung des Vorstands, die Entgegennahme der Berichte des Vorstands, die Wahl der Kassenprüfer/innen sowie die Festsetzung von Beiträgen und deren Fälligkeiten.

Die ordentliche Mitgliederversammlung findet einmal jährlich statt. Außerdem muss eine Mitgliederversammlung einberufen werden, wenn das Interesse des Vereins es erfordert oder wenn mindestens 1/10 der Mitglieder die Einberufung schriftlich unter Angabe des Zwecks und der Gründe verlangt.

Die Einladung erfolgt spätestens 14 Tage vorher schriftlich durch den Vorstand mit Bekanntgabe der vorläufig festgelegten Tagesordnung.

Anträge der Mitglieder zur Tagesordnung sind spätestens 14 Tage vor der Mitgliederversammlung bei dem Vereinsvorstand schriftlich einzureichen.

Versammlungsleiter ist der 1. Vorsitzende und im Falle seiner Verhinderung der 2.

Sollten beide nicht anwesend sein, wird ein Versammlungsleiter von der Mitgliederversammlung gewählt. Soweit der Schriftführer nicht anwesend ist, wird auch dieser von der Mitgliederversammlung bestimmt.

Die Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht der Anzahl der erschienenen Mitglieder beschlussfähig. Zur Änderung der Satzung und des Vereinszwecks ist jedoch eine Mehrheit von ¾ der abgegebenen gültigen Stimmen erforderlich.

Die Mitgliederversammlung fasst ihre Beschlüsse mit einfacher Mehrheit. Die Beschlüsse der Mitgliederversammlung werden in einem Protokoll niedergelegt, das von zwei Vorstandsmitgliedern unterzeichnet wird.

Stimmenthaltungen und ungültige Stimmen bleiben außer Betracht. Bei Stimmengleichheit gilt der gestellte Antrag als abgelehnt.

Über die Beschlüsse der Mitgliederversammlung ist ein Protokoll aufzunehmen, das vom Versammlungsleiter und dem Schriftführer zu unterschreiben ist.


9 Auflösung des Vereins

Zur Auflösung des Vereins ist eine Mehrheit von 4/5 der abgegebenen gültigen Stimmen erforderlich.

Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall seines bisherigen Zwecks fällt das Vermögen des Vereins nach Erfüllung aller Verbindlichkeiten zu gleichen Teilen an XXX und XXX, die es ausschließlich und unmittelbar für gemeinnützige Zwecke zu verwenden haben.


Berlin, ____________
Unterschriften von mindestens sieben Mitgliedern, die an der Gründung des Vereins teilgenommen haben. (Die Unterschriften dürfen nicht auf einem gesonderten Blatt sein)

Beitragsordnung des KINDL KIEZ Vereins

Die Mitgliederversammlung des Vereins hat am TT.MM.2019 folgende Beitragsordnung beschlossen:


1 Grundsatz

Diese Beitragsordnung ist nicht Bestandteil der Satzung. Sie regelt die Beitragsverpflichtungen der Mitglieder sowie die Gebühren und Umlagen. Sie kann nur von der Mitgliederversammlung des Vereins geändert werden.


2 Beschlüsse

Diese Beitragsordnung kann bei Notwendigkeit vom Vorstand per Beschluss geändert werden. Der Vorstand hat Änderungsbeschlüsse bezüglich dieser Satzung in der nächsten Mitgliederversammlung vorzulegen.


3 Beiträge

Alle Vereinsmitglieder zahlen einen Mitgliedsbeitrag. Der Mitgliedsbeitrag wird jährlich erhoben. Ehrenmitglieder sind von der Beitragszahlung befreit. Die Definition der Mitgliedschaft ergibt sich aus § X der Satzung des Vereins.

Die Beiträge werden jeweils zum ersten Werktag eines Jahres eingezogen. Das Mitglied erteilt dem Verein hierfür ein SEPA Lastschriftmandat.

Der jährliche Beitrag beträgt:
Aktive Mitglieder B. 50 €
Passive Mitglieder B. 80 €
Fördermitglieder B. 100 €
Ehrenmitglieder kostenfrei

Eine Aufnahmegebühr ist nicht zu entrichten.

Tritt ein neues Mitglied im Laufe eines Kalenderjahres dem Verein bei, so ist bei einem Beitritt vor dem 30.06. eines Jahres der volle Mitgliedsbeitrag zu entrichten, bei einem Beitritt nach dem 30.06. eines Jahres der hälftige Mitgliedsbeitrag.


4 Säumnis

Im Säumnisfall wird das Mitglied nach dreimonatigem Ausbleiben des Beitrags gemahnt. Zahlt ein Mitglied trotz zweifacher Mahnung (in Textform) oder länger als drei Monate den Beitrag nicht, so gilt nach Ablauf eines Monates nach der zweiten Mahnung die Nichtzahlung als Austritt. In der zweiten Mahnung ist auf die Folgen der Nichtzahlung hinzuweisen.


5 Spendenbescheinigung

Nach Ablauf eines Geschäftsjahres erhalten Nichtmitglieder und Mitglieder eine Bescheinigung über entrichtete Spenden.


6 Inkraftsetzung / Bekanntmachung

Diese Beitragsordnung wurde auf der Mitgliederversammlung des Vereins am XX.XX.2019 beschlossen und tritt am unmittelbar in Kraft.
Liebe Akteur_innen, aktuelle und zukünftige Nutzer_innen und Interessierte,

diese erarbeiteten Vorschläge sind das bisherige Ergebnis der KINDL KIEZ Verein - Arbeitsgruppe und dazu gedacht Sie mit euch zu besprechen. Dazu gehört sowohl die Ausrichtung des KINDL KIEZ Vereins, die in Form der dort vorangestellten Präambel aus dem fast zweijährigen KINDL Leitbildprozess hervorgegangen ist, als auch die sich daraus ableitende Vereinssatzung, sowie verschiedenartige Beitragsformen. Sie sind Vorschlag und Einladung zur offenen Diskussion. Wir hoffen auf eine rege Beteiligung.